Man braucht nicht alles zu tun, was man tun könnte

Nur weil man etwas kann, heißt es nicht, dass man es auch tun muss. Es gibt in der heutigen Zeit so viele Alternativen, soviele Möglichkeiten, soviele Informationen. So viel, dass man schlicht überforderd wird und wie ein Hase im Scheinwerferlicht erstarren kann.

Ohne ein klares Verständnis dessen, was man will, ist es härter als sonst, es zu erreichen.

Früher konnten wir uns erstmal in Ruhe anschauen, was es alles für Angebote gab, fast wie an einem Buffet: "Ich schau mich erstmal um, und entscheide mich dann."
Aber heutzutage ist so viel im Angebot, dass wir versucht sind einfach zuzugreifen und zu nehmen was uns angenehm erscheint. Aber es ist weitaus besser, sich zuerst klar zu machen, was einem wichtig ist, und dann dieses zu tun.

So sitze ich hier und schreibe diesen kleinen Artikel, weil mir dieses als das Wichtigste erschien. Ich hätte mich auch mit Drupal beschäftigen können und mich weiter entwickeln über entsprechende Podcasts, Videos oder Blogeinträge. Auch hätte ich einen Film im Fernsehen anschauen können, oder das Buch über Coaching in die Hand nehmen, was ich gerade lese, oder eMails kontrollieren, Facebook, Google+, oder auch nach weiteren Einnahmemöglichkeiten recherchieren.

Doch wenn ich dieses tue, wenn ich mir zuerst alle Möglichkeiten durch den Kopf gehen lasse, ich in jedenTopf erstmal hineingucken will, spüre ich einen wachsenden inneren Druck, denn ich kann nicht alles schaffen, nicht alles erreichen. Zumindest nicht heute.
Aus diesem Grund habe ich mich auch entschieden Berater/Coach zu sein, und gelegentlich Artikel zu schreiben. Denn alle Möglichkeiten, die ich habe um beruflich tätig zu sein, kann ich nicht umsetzen.

Wie ist bei Ihnen? Schaffen Sie es, sich auf das Wichtigste zu konzentrieren?
Und wie machen Sie das, sich bei dem großen Umfang an Informationen und Möglichkeiten, auf das Wesentliche, auf das Wichtige zu beschränken?

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