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Wer unglücklich ist konsumiert mehr

Menschen werden als "gut" geboren, lernen das Schlechtsein im ersten Lebensjahr. So eine Aussage von Prof. Gerald Hüther.

Die Verbindung einer Situation mit starken positiven Emotionen fördert das Umdenken, Neulernen. Es ist wie eine "Gießkanne" auf den Wachstumsprozess von neuen, neuronalen Verbindungen zwischen den Nervenzellen unseres Gehirns.

Werden unsere Bedürfnisse erfüllt, fühlen wir uns wohl. Nichterfüllung eines Bedürfnisses gibt uns negative Emotionen. Können wir uns unsere Bedürfnisse nicht mehr auf die bisherige Art erfüllen, kann es passieren, dass wir uns leicht erhältlichen Möglichkeiten (Konsumgütern) zuwenden, um sie auf andere Art zu erfüllen. Z.B. Essen, Schuhe kaufen, Rauchen, andere Menschen herabsetzen. Das, was wir tun, dient dann nicht mehr der primären Bedürfnissbefriedigung, z.B. was leckeres essen um satt zu sein, Schuhe kaufen um modisch zu sein, sondern um uns gut zu fühlen. Jemand isst, um das Gefühl der Frustration zu dämpfen, die Nervösität zu verringern. Macht andere klein, um sich selbst groß, bedeutsam zu fühlen, statt z.B. jemandem etwas Gutes zu tun oder selber eine Herausforderung zu meistern um das selbe Befürfniss zu befriedigen.

how to change your way of thinking by doing s.th. that's absurd

If you want to see the world different, you have to go out of your mental and behavioral comfort zone.

There are 5 interesting talks on TED.com about things that seem absurd. In my opinion they are not absurd but only uncommon to our normal approach in our life. In these 5 talks the speakers are talking about their experiences they have doing s.th. "unnormal". They got new insights, new answers, new ways of living. And I got some nice new neuronal connections in my brain which where not there before.

Try it on your own or view what the speakers are telling you about their approach. Watch some shared experiences of absurdity in public places (like wearing no pants in a subway train in winter), collect the secrets of people they haven't told to anyone before, try to live as healthy as possible (and find that it could be really unhealthy doing it in the extrem), or play a little game with the Encyclopaedia Britannica in the internet (and learn s.th. that your father doesn't know).

You can watch all of them by clicking in the vid above, or you can jump right to one of the talks by clicking on the according link in the list (you'll go to ted.com):

Charlie Todd: The shared experience of absurdity 12:04

Frank Warren: Half a million secrets 11:24

A.J. Jacobs: How healthy living nearly killed me 08:42

Kate Hartman: The art of wearable communication 09:05

Rives: Reinventing the encyclopedia game 10:46

Wie man durch Zeitfenster Aufgaben leichter angeht

Das, was uns am häufigsten davon abhält eine Teilaufgabe eines Projektes anzugehen, ist der Anfang. Den Gedanken daran eine Aufgabe zu starten verbinden wir oft direkt mit dem Gedanken, die Aufgabe auch (komplett) zu beenden. Und wir sehen die Zeit, die wir dafür brauchen als sehr lang. Emotionale Überforderung ist das Ergebnis. Unsere Energie, unsere Motivation sinkt ins Bodenlose, noch bevor es los geht.

Hier hilft eine kleine Technik. Statt die ganze Aufgabe zu erledigen oder sich Gedanken zu machen, dass das zu bearbeitende wohl 2-3 Stunden oder länger dauern wird, nehmen wir ein überschaubares Zeitfenster. Z.B. 25-30 Minuten. Während dieser Zeit machen wir nichts als an der aktuellen Aufgabe zu arbeiten. Danach gönnen wir uns eine Pause, vielleicht 5-10 Minuten, und machen dann an der Aufgabe weiter. Oder auch nicht. Denn der Trick bei dieser Technik liegt in der klaren Regel : "25-30 Minuten an der Aufgabe sitzen und dann darf ich aufhören". Richtig gelesen, Sie dürfen AUFHÖREN nach den 25-30 Minuten und bräuchten auch nicht mehr nach der Pause daran zu arbeiten.

Mir gibt diese Regel das Gefühl, dass es gar nicht so lang ist, was ich zu tun habe. So fange ich schneller an und versuche mich nicht mit Abwasch, Bügeln, TV, Facebook, ... vom Anfangen abzuhalten. Denn es geht um das Anfangen einer Aufgabe. Nach der Zeit aufhören zu dürfen, führt bei mir zu einem Gefühl der Freiheit und Leichtigkeit. Wenn ich erstmal angefangen habe und "drin" bin in der Aufgabe, dann komme ich in Schwung, in den Flow-Zustand, mache entweder länger als die 25-30 Minuten - was ich auch oft gar nicht erst merke - oder mache nach einer kurzen Pause wieder weiter an der Aufgabe, weil ich ja gerade so schön drin bin. Und so erledige ich viele Aufgaben, indem ich mich durch diese kleine Technik selber ins Anfangen hintrickse.

Man kann diese Technik auch noch erweitern, z.B. eine Eieruhr nehmen zum Messen, abhaken der (Teil-)Aufgaben auf einer Liste, und weiteres, um so einen kompletten strategischen Prozess daraus zu machen (s. Pomodoro-Technik).

Einfach ausprobieren, was einem persönlich am besten hilft: Die Dauer des Zeitfensters variieren, mehrere Zeitfenster hintereinander unterschiedlich nutzen (mit Pausen dazwischen!), usw.

Wichtig dabei ist, eine Pause nach jedem Zeitfenster einzulegen. So erholt man sich bevor man müde wird, da man so seinen "Akku" immer wieder aufläd, und genug Energie und Motivation für den ganzen Tag hat.

Tue es!

Was immer man tut, man kann gewinnen oder verlieren. Eine Chance nutzen? Etwas in seinem Leben ändern? Beruflich, privat? Angst, sich auf jemanden einzulassen? Ja, man kann verlieren, wenn man etwas wagt. Man kann auch gewinnen, aber wann weiß es vorher nicht.

Wenn du die Chance nicht nutzt, dich nicht einlässt, ... hast du auf jeden Fall verloren. Bleibst nur Zuschauer.

Die beste Art etwas zu tun, ist, das Richtige zu tun. Das zweit beste ist, das Falsche zu tun.
Das Schlimmste, was man machen kann, ist, nichts zu tun.

 

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