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Tue es!

Was immer man tut, man kann gewinnen oder verlieren. Eine Chance nutzen? Etwas in seinem Leben ändern? Beruflich, privat? Angst, sich auf jemanden einzulassen? Ja, man kann verlieren, wenn man etwas wagt. Man kann auch gewinnen, aber wann weiß es vorher nicht.

Wenn du die Chance nicht nutzt, dich nicht einlässt, ... hast du auf jeden Fall verloren. Bleibst nur Zuschauer.

Die beste Art etwas zu tun, ist, das Richtige zu tun. Das zweit beste ist, das Falsche zu tun.
Das Schlimmste, was man machen kann, ist, nichts zu tun.

 

Erinnern Sie sich? - Zeit für eine Inventur

Heute vor einem Jahr, erinnern Sie sich noch, wo Sie da standen?
Letztes Jahr um diese Zeit lag ich wohl auf der Couch und erholte mich von Sylvester. Aber, das ist nicht die Art von "Stand", die ich meine.

Genießen Sie heute mehr Vertrauen als letztes Jahr? Sind Sie qualifizierter? Haben Sie Erfahrungen gemacht, die Ihnen Ihr Leben erleichtern oder genussvoller machen? Sind Sie heute mehr mit Menschen verbunden, die Ihre Arbeit wertschätzen? Wie viele Menschen würden Ihre Arbeit vermissen, wenn Sie aufhören würden?

Vorsätze an Sylvester funktionieren nur selten, da gute Absichten eine Kollision mit der Realität oft nicht überleben. Aber eine "Inventur" ist ein hilfreiches Werkzeug, ein Weg um auf dem Laufenden zu bleiben mit dem, was Sie in Ihrem Leben aufbauen.

Intelligentes Versagen in einer sich schnell ändernden Welt

http://www.ted.com/talks/eddie_obeng_smart_failure_for_a_fast_changing_w...

Ein sehr interessanter Vortrag über die notwendige Änderung der Vorgehens- und Denkweise in unserer modernen Welt, wenn es um die Umsetzung geht von neuen Projekten/Ideen.

Im Open-Source Bereich kenne ich den Auspruch "Release early, release often". Neue Ideen ausprobieren, veröffentlichen. Funktioniert es oder geht es schief? Je früher man dies weiß, um so besser. Und die "Global Community" prüft unsere Idee und gibt Feedback, wir verbessern, machen es anders, veröffentlichen, unsere Idee wird geprüft, ... und so entwickelt sich Neues in einem rasanten Tempo.

Eddie Obeng spricht über die Gründe, warum es heute anders ist als früher. Warum es heute nicht mehr vorteilhaft ist, erstmal zu warten bis das Projekt weit fortgeschritten ist oder vollständig ist, bis man es veröffentlicht. Die Welt ändert sich schnell, schneller als früher. Laut Eddie Obeng müssen wir uns anpassen, uns ändern, und das schnell. 

"Perspektive ist alles"

Auf TED.com gibt es einen interessanten Vortrag über die Wichtigkeit des Einflusses der Perspektive auf die Wahrnehmung der Dinge um uns herum.

Wir vergessen oft:

  • die Dinge sind nicht so, wie sie sind, sondern sie sind so, wie wir meinen, dass sie sind
  • die Dinge nehmen wir abhängig vom Kontext unterschiedlich wahr
  • die Dinge erscheinen uns immer wieder anders, je nachdem womit wir sie vergleichen
  • wir sehen psychologische Aspekte als weniger wichtig an als alles andere
  • psychologische Aspekte haben oft die größere Wirkung

Rory Sutherland gibt hierzu verschiedene Beispiele und weitere amüsante Denkanstöße:

z.B. der Wunsch eines Restaurants, dass den Gästen das Restaurant besser gefällt (und sie es dadurch weiter empfehlen und wiederkommen). Dieses Ziel lässt sich natürlich dadurch erreichen, dass das Essen besser schmeckt, durch andere Zutaten oder durch Einstellen eines neuen Kochs. Nur, wenn der Boden des  Restaurants schmutzig ist, dort Essensreste rumliegen, ist der Einfluss des Bodensäuberns auf die Meinung der Gäste, weitaus größer, als die Verbesserung des Essens.

Es geht ihm um die Verbindung von technischen, ökonomischen und psychologischen Aspekten. Und das nur die passende Verbindung aller drei den größten Effekt hat. Ich denke da auch an Apple und dessen Produkte. Es ist für mich ein starker Unterschied, je  nachdem ob ich an meinem Windowsrechner sitze (der bei mir mittlerweile nur noch Druckerspooler ist ;-) oder ob ich, wie jetzt, mit meinem Mac arbeite.

Schon Epiktet sah unsere subjektive Wahrnehmung als wichtigsten Einfluss auf unsere Bewertung von etwas:

Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellung von den Dingen

Wie wir durch Hirnstimulation ein "anderer Mensch" werden könnten

Habe vor kurzem "The Mentalist" im Fernsehen geschaut, wobei in dieser Folge Wissenschaftler daran arbeiteten über Hirnstimulation die moralische Haltung des Probanden zu variieren. Pure Fiktion.

Wirklich?

Gerade eben schaute ich mir auf Ted.com den Beitrag v. Rebecca Saxe an, wo sie gegen Ende ihres Vortrages über die Stimulation einer bestimmten Region des Gehirns spricht. Zwar ging es bei ihrer Untersuchung um die "Änderung der Einschätzung der moralischen Haltung eines anderen", aber es kommt im Endeffekt auf das gleiche heraus: Durch Stimulation bestimmter Hirnregionen kann die (moralische) Einstellung eines Menschen variiert werden.

www.ted.com

Sensing the motives and feelings of others is a natural talent for humans. But how do we do it? Here, Rebecca Saxe shares fascinating lab work that uncovers how the brain thinks about other peoples' thoughts -- and judges their actions.

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