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Wer unglücklich ist konsumiert mehr

Gespeichert von Arne Tietz am/um Mo, 29/04/2013 - 20:30

Menschen werden als "gut" geboren, lernen das Schlechtsein im ersten Lebensjahr. So, eine Aussage von Prof. Gerald Hüther.

Die Verbindung einer Situation mit starken positiven Emotionen fördert das Umdenken, Neulernen. Es ist wie eine "Gießkanne" auf den Wachstumsprozess von neuen, neuronalen Verbindungen zwischen den Nervenzellen unseres Gehirns.

Werden unsere Bedürfnisse erfüllt, fühlen wir uns wohl. Nichterfüllung eines Bedürfnisses gibt uns negative Emotionen. Können wir uns unsere Bedürfnisse nicht mehr auf die bisherige Art erfüllen, kann es passieren, dass wir uns leicht erhältlichen Möglichkeiten (Konsumgütern) zuwenden, um sie auf andere Art zu erfüllen. Z.B. Essen, Schuhe kaufen, Rauchen, andere Menschen herabsetzen. Das, was wir tun, dient dann nicht mehr der primären Bedürfnissbefriedigung, z.B. was leckeres essen um satt zu sein, Schuhe kaufen um modisch zu sein, sondern um uns gut zu fühlen. Jemand isst, um das Gefühl der Frustration zu dämpfen, die Nervösität zu verringern. Macht andere klein, um sich selbst groß, bedeutsam zu fühlen, statt z.B. jemandem etwas Gutes zu tun oder selber eine Herausforderung zu meistern um das selbe Befürfniss zu befriedigen.

"Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst"

Gespeichert von Arne Tietz am/um Do, 11/04/2013 - 22:16

Dieser ach so bekannte Spruch enthält nicht nur die Aufforderung, sich für andere einzusetzen, für andere da zu sein und Gutes zu tun. Wer nur für andere da ist oder durch das Leben hetzt um möglichst viel zu erledigen, Projekte zu bearbeiten, den Haushalt zu meistern, für die Kinder da zu sein, für den Partner, ..., der wird mit der Zeit innerlich leer sein. Und dann kann man nicht mehr anderen etwas geben.

Es ist wichtig auch für sich selbst da zu sein. Etwas Gutes für sich selbst zu tun. Da kann schon 1 Stunde in der Woche genügen. Eine Stunde, in der Sie machen, was Ihnen gut tut. Jeder Mensch braucht etwas anderes, was ihm ganz persönlich gut tut, den inneren Akku wieder aufläd. Kaufen Sie sich etwas schönes, auch wenn Sie meinen "Das brauche ich doch eigentlich nicht", kaufen Sie es trotzdem. Oder gehen Sie spazieren, um einfach nur Zeit mit sich selbst zu verbringen.

Letzte Woche habe ich für meine Gitarre neue Saiten gekauft, da vor längerer Zeit eine gerissen war. So konnte ich wieder zwischendurch etwas Musik machen, nur für mich. Heute abend war ich tanzen, genoss die Musik des argentinischen Tangos. Nicht reden müssen, nicht jemandem zuhören müssen. Meditation in der Bewegung. Flow.

Probieren Sie es aus, was immer Ihnen gefällt. Selbst wenn es nur für 4 Wochen ist. Jede Woche für 1 Stunde nur für sich selbst da sein. Tuen Sie sich etwas Gutes in dieser Zeit.

how to change your way of thinking by doing s.th. that's absurd

Gespeichert von Arne Tietz am/um Do, 07/03/2013 - 17:27

If you want to see the world different, you have to go out of your mental and behavioral comfort zone.

There are 5 interesting talks on TED.com about things that seem absurd. In my opinion they are not absurd but only uncommon to our normal approach in our life. In these 5 talks the speakers are talking about their experiences they have doing s.th. "unnormal". They got new insights, new answers, new ways of living. And I got some nice new neuronal connections in my brain which where not there before.

Try it on your own or view what the speakers are telling you about their approach. Watch some shared experiences of absurdity in public places (like wearing no pants in a subway train in winter), collect the secrets of people they haven't told to anyone before, try to live as healthy as possible (and find that it could be really unhealthy doing it in the extrem), or play a little game with the Encyclopaedia Britannica in the internet (and learn s.th. that your father doesn't know).

You can watch all of them by clicking in the vid above, or you can jump right to one of the talks by clicking on the according link in the list (you'll go to ted.com):

Charlie Todd: The shared experience of absurdity 12:04

Frank Warren: Half a million secrets 11:24

A.J. Jacobs: How healthy living nearly killed me 08:42

Kate Hartman: The art of wearable communication 09:05

Rives: Reinventing the encyclopedia game 10:46

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