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Carpe Momentum - Genieße den Augenblick

Gespeichert von Arne Tietz am/um Sa, 25/08/2012 - 20:36

Es scheint, in der heutigen schnelllebigen, multitasking Gesellschaft, dass wir vergessen haben zwischendurch mal innezuhalten und den Augenblick zu genießen.

Bleibe einfach mal stehen und rieche die Rosen

Wie oft haben wir die Erhabenheit eines Sonnenuntergangs vorüberziehen lassen, weil wir uns stattdessen auf den Stoßstange-an-Stoßstange Verkehr konzentrierten.

Wir werden geradezu aufgesogen von unseren Tag-für-Tag Aktivitäten, als das wir uns die Zeit nehmen um uns an dem Geschenk unsererer Existenz zu erfreuen.

Ich weiß nicht mehr wo mir dieses Zitat auffiel, aber es bringt einen wichtigen Sachverhalt auf den Punkt:

Es ist garantiert, dass wenn wir an unsere letzten Tage gelangen und auf unser Leben zurück blicken, dass wir uns nicht wünschen werden, wir hätten mehr Zeit im Büro verbracht.

Wenn man diesem Ausspruch zustimmt, ist es dann nicht sinnvoll, ein paar Momente von dem beiseite zu legen, was man sowieso wieder vergisst, um stattdessen etwas zu erleben, an das man sich gerne erinnert?

Dies kann erreicht werden indem man sich an den Kleinigkeiten des Alltags erfreut.

Nehmen Sie sich eine Minute Zeit, den Sonnenuntergang zu beobachten. Betrachten Sie den Regenbogen am Ende eines starken Regens, wo die Straßen noch nass sind und die Luft rein und frisch. Atmen Sie die gereinigte Luft tief in Ihre Lungen.

Wann haben Sie sich das letzte Mal die Bilder Ihres Urlaubs angeschaut? Kleben einige davon unbeachtet an Ihrem Kühlschrank? Sind dort vielleicht noch andere Bilder von Ereignissen, Notizen oder Zeichnungen, deren Moment der Entstehung langsam in der Tiefe Ihres Gedächtnisses versinken?

Fangen Sie mit etwas einfachem an. Schauen Sie sich jetzt im Zimmer um oder blicken aus dem Fenster. Was gibt es dort bei Ihnen schönes zu sehen, zu fühlen, zu hören oder auch zu riechen?

Die beste Zeit etwas zu tun ist "Jetzt"

Gespeichert von Arne Tietz am/um Sa, 11/08/2012 - 12:26

Kürzlich sprach ich mit jemandem, der mich fragte warum es ihm so schwer falle, mit etwas anzufangen, das zu tun, was er doch eigentlich fähig sei zu tun. Im Verlauf des Gesprächs wurde mir klarer, was es ist, das ihn davon abhält.

Fast jeder Satz begann mit einer Art von "Wenn ich erstmal...".

Was ist damit gemeint?

Sie können diese "Wenn ich erstmal..." verstehen als Stolpersteine oder einen Hermmschuh zum Erfolg.

So viele Menschen haben großartige Ideen, Ziele, wundervolle Träume und Wünsche. Doch wenn man sie darauf anspricht, warum sie diese nicht verfolgen, dann beginnen deren Sätze gewöhnlich auf diese Art. So als würden sie auf die perfekte Zeit warten.

Es sind Sätze, wie ...

  • Wenn ich erstmal den perfekten Job gefunden habe."
  • Wenn ich erstmal etwas Geld gespart habe."
  • "Wenn die Kinder erstmal aus dem Haus sind."
  • "Wenn ich erstmal die richtigen Menschen gefunden habe, die mich unterstützen."
  • ...

Das GROßE Geheimnis ist : Es gibt die perfekte Zeit, und diese Zeit ist Jetzt. Die beste Zeit etwas zu tun, mit etwas zu beginnen, ist ... Jetzt.

"Oh, da ist sie schon vergangen, die perfekte Zeit. Ok, ... wie wäre es dann mit ... Jetzt? ... Oh, diese Zeit kann ich auch nicht mehr zurück holen."

Ich gehe mal davon aus, dass Sie schon verstanden haben worum es mir hier geht. Es gibt so viele Stunden am Tag, und so viele Tage in unserem Leben. Machen Sie das Beste daraus. Das Leben ist zu kurz für ein "Erstmal abwarten, bis...".

Carpe tempus

Um ein Beispiel von mir zu nehmen. Als ich mich früher hinsetzte um einen Artikel zu schreiben, da kam mir in den Kopf:

"Wenn ich erstmal das richtige (perfekte?) Thema gefunden habe, dann fange ich an zu schreiben."

Und so überlegte ich, und jedem Thema, das mir einfiel, folgte ein Thema, das besser sein könnte. Also versuchte ich es mit einer Präzisierung:

"Wenn ich erstmal das richtige(?) Thema für meine Leser gefunden habe, dann fange ich an."

Dies führte zum gleichen Ergebnis. Der Überlegung, dass es ja ein besseres Thema geben könnte.

Und wenn ich mich dann doch für ein Thema entschieden hatte, überlegte ich ...

"Wenn ich erstmal das gesamte Thema mit der Struktur vor meinem geistigen Auge habe, dann ...".

So zog es sich damals sehr lange hin bis ich (endlich) anfing zu schreiben, sofern ich nicht zwischendurch die Motivation gänzlich verlor.

Heute gehe ich anders an meine Artikel ran.

Ich beginne, sobald ich bereit dazu bin. Und dies bin ich entweder, wenn ich den Impuls habe über ein bestimmtes Thema zu schreiben, oder ich habe die Motivation überhaupt etwas zu schreiben.

Ich fange dann sofort mit dem Schreiben an. Gedanken über ein perfektes Thema oder eine perfekte Art der Umsetzung tauchen nicht auf. Ich weiß, dass während des Schreibens neue Ideen zum Thema auftauchen, da ich das, was mir bisher dazu einfiel, dann schon aufgeschrieben habe, und so leichter weitere Ideen folgen.

Und wenn ich mir den Text erneut durchlese, ist es oft so, dass mir die Aspekte des Themas im Verlauf des Schreibens klarer geworden sind.

Wie oft haben Sie schon zu lange gewartet, um dann die Gelegenheit verschwinden zu sehen; oder das jemand anderes Ihre Idee umgesetzt hat und dafür die Lorbeeren erntete.

Wir haben alle etwas, was wir bisher aufgeschoben haben, einen Traum, den wir bisher unerfüllt ließen bis zum richtigen Zeitpunkt.

Und so fordere ich Sie heraus:

Setzen Sie sich hin, schreiben Sie es auf, finden Sie heraus was Sie schon immer mal umsetzen wollten, und nur aufgrund ihrer "Wenn ich erstmal..." nicht weiter verfolgt haben.

Und dann, treten Sie in Aktion und tuen Sie es einfach. Die beste Zeit sich von den eigenen "Wenn ich erstmal..." zu heilen, ist Jetzt.

Sie haben Angst?

Der größte Feind der Angst ist Aktivität.

Und die beste Zeit etwas zu tun ist Jetzt.

"Sag mir mit wem und mit was du dich umgibst und ich sage dir wie du bist"

Gespeichert von Arne Tietz am/um Di, 24/07/2012 - 20:45

Als Studenten einen Artikel über "Rentner", "Altern", "Krankheit" schreiben sollten, benötigten sie signifikant mehr Zeit um zum Raum zur Abgabe ihres Schreibens zu gelangen als eine Vergleichsgruppe von Studenten, die über "Jugend", "Gesundheit", "Sport" schrieben. Rentner, die sich eine zeitlang mit Jugendlichen umgaben, wurden auf Bildern als jünger eingeschätzt als Rentner gleichen Alters, die sich mit Menschen umgaben, die mindest genauso alt waren wie sie selbst. Der Einfluss von Computer-Kriegsspielen auf die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen ist größer als der Einfluss des Ausmaßes der Gewalt in Familien.

Ein Klient von mir bestätigte dies. Er umgebe sich schon seit geraumer Zeit lieber mit Jüngeren, da er sich dann wohler, fideler fühle als wenn er sich mit Gleichaltrigen beschäftigt. In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass Menschen, die sich in aktiven, positiven Umwelten bewegen, ein aktiveres, gesünderes und emotional ausgeglicheneres Leben führen.

Man sagt ja auch:

"Dress for success"

"Kleider machen Leute"

"Möchtest du erfolgreich sein, umgib dich mit erfolgreichen Menschen, denke und handle wie sie"

Die Menschen um uns herum, die Gegend in der wir wohnen, die Hobbies, die wir ausüben, die Themen, mit denen wir uns beschäftigen, ob wir uns regelmäßig bewegen. Alles das und weiteres haben einen großen Einfluss darauf, wie wir sind, wie wir uns fühlen, wie wir denken und handeln.

Wie ist es bei Ihnen? Haben Sie diese Erfahrungen auch schon gemacht, dass Sie sich unterschiedlich erleben, abhänging davon womit und mit wem Sie sich beschäftigen? Erzählen Sie mir davon. Wie sind Sie damit umgegangen? Haben Sie etwas in Ihrem Leben geändert aufgrund dieser Erlebnisse? Was hat sich in Ihrem Leben dadurch verändert?

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