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Kreatives Schreiben und Entspannung

Gespeichert von Arne Tietz am/um Mo, 11/07/2011 - 17:48

Ich fand heute einen Artikel zum Thema kreatives Schreiben und Yoga. Interessante Kombination, Yoga und Schreiben.

Auch wenn ich weiß, dass Yoga eine effektive Möglichkeit der Entspannung ist, bin ich persönlich eher ein Freund anderer Möglichkeiten zur Entspannung. Das Schreiben geht um einiges leichter von der Hand, wenn ich entspannt bin. Der Zugang zu der eigenen inneren Welt, d.h. ganz bei sich zu sein, ist wichtig für kreatives Schreiben.

Wenn ich mal zu weit "draußen" bin, dann komme ich durch die Übung der Inneren Achtsamkeit wieder nach "innen". Wenn ich aber neue Themen oder Ideen finden möchte, setze oder lege ich mich hin, stelle mir eine Frage, etwa "Was ist ein gutes Thema, welches ich verwenden kann?" und lasse mich durch Atem-Entspannung auf das ein, was aus den Tiefen meines Bewusstseins herauf kommt.

Wie bei vielen Bereichen des Lebens, so sollte auch bei Entspannung, jeder das nehmen, was ihm liegt. Bei meinen Klienten hatte bisher jeder unterschiedlich auf die von mir vermittelten Entspannungsverfahren reagiert, sei es Autogenes-Training, Progressive-Muskel-Entspannung oder Atem-Entspannung. Wem Yoga liegt, und er/sie entsprechende Übungen gut in seinen/ihren Alltag integrieren kann, sollte sich freuen, eine Möglichkeit gefunden zu haben, den Körper und Geist zu beruhigen und in Einklang zu bringen. Viele lehnen Entspannungs- und Meditationsübungen ab, halten sie für unnötig, ohne sie wirklich ausprobiert zu haben.

Die positiven Effekte des Yoga habe ich vor kurzem noch erfahren können, im Flow-Institut (Institut für Yoga, Ayurveda und Tanz) einer Freundin von mir. Am selben Abend ging ich noch Tanzen (Argent. Tango), und mein Körper, wie auch mein Geist waren beweglicher. Ich kann nur empfehlen, Methoden der Entspannung auszuprobieren. Nicht nur um leichter Schreiben zu können. Der positive Effekt auf weitere private sowie berufliche Bereiche ist enorm. Wer möchte nicht in der heutigen Zeit ruhiger und gelassener bei der Arbeit und auch im privaten Alltag entspannter sein?

Als analoges Beispiel die Geschichte des Holzfällers:

Ein Holzfäller war fleißg bei der Arbeit, seine Axt schlug schon seit geraumer Zeit in die Bäume,
und er hatte auch schon einige gefällt. Jedoch ging die Arbeit immer langsamer voran.
Einem Passanten fiel dies auf, und er riet dem Holzfäller, seine Axt doch mal zu schärfen,
da dann doch das Fällen wieder schneller und leichter von der Hand ginge.
Doch der Holzfäller erwiderte "Keine Zeit!"

Es lohnt sich, sich die Zeit zu nehmen, um die eigene "Axt" zu "schärfen". Probieren Sie es einfach mal aus.

Umstellung meiner Site auf Drupal 7

Gespeichert von Arne Tietz am/um Sa, 16/04/2011 - 23:12

Nach viel hin und her, ausprobieren, upgraden, updaten, anpassen, ... ist die Umstellung meiner Site auf Drupal7 abgeschlossen.
Es gab einige Probleme und Schwierigkeiten, da es doch sehr unterschiedliche Wege gibt, es durchzuführen.
Hier nun ein paar Anmerkungen, wie ich vorging, was ich zu beachten hatte und welche Module mir geholfen haben:

Upgrade

Der erste Versuch war das Upgrade. Ich hielt mich an die Anweisungen auf Drupal.org. Um ein wenig bei der Hand genommen zu werden installierte ich auch das Modul Upgrade_Status, das einem die entsprechende Vorgehensweise darstellt und auch kontrolliert, ob die Schritte erledigt sind.
Doch wie ich es auch versuchte, selbst nach mehreren Anläufen mit verschiedenen Modulaktivierungs/-deaktivierungs/-deinstallations-Zyklen, erhielt ich immer ein nicht zufrieden stellendes Ergebnis. Das Administrationsmenü des D7 Cores war leer, nur ein schwarzer Balken. Die in D6 vorhandenen Menüeinträge waren auch noch da und die Administrationsmenüs von D7 waren nicht vollständig zu sehen, ich musste sie erstmal per Hand suchen. Es gab noch weitere Verluste auf dem Weg zu D7, die ich aber nicht mehr erinnern kann. Es ist schon ein Monat her, bis wo ich diesen Weg versucht und aufgegeben hatte.

Migration von Hand

Letztlich entschied ich mich, meine Site per Hand zu migrieren. Eine neue D7-Installation, und per Modul Node-Export holte ich mir die Artikel von D6 und importierte sie in D7. Vorher änderte ich jedoch noch den Maschienen lesbaren Namen des Artikel-Inhaltstyps von story auf article, damit der Import auch funktionierte. Sonst hätte ich erstmal einen Inhaltstyp story anlegen müssen.

Um evtl. immer wieder sauber neustarten zu können verwendete ich das Modul Demonstration Site um durch Laden des letzten Snapshots, den fehlgeschlagenen Migrationsversuch rückgängig zu machen. Der Vorteil dieses Moduls gegenüber Backup and Migrate ist, dass es nicht nur die Datenbank, sondern auch die Verzeichnisstruktur mitsammt installierten Modulen und Themes auf den gewählten Stand zurücksetzt. Dies hat mir auch bei den vielen Upgrade-Versuchen (s.o.) geholfen.

Die Blog-Einträge habe ich nicht migriert, da ich mit der Umstellung auf D7 auch eine Art "Neuanfang" mache. Dadurch, dass ich meine Site noch nicht so publik gemacht hatte, war die Anzahl der Kommentare auch sehr gering, wodurch ich diese einfach per copy&paste an die entsprechenden Artikel anhängte. Wichtig hierbei war, dass ich dem Anonymen-Benutzer vorher Kommentar-Schreibrechte gab. Sonst verlangt D7, dass der Name dieses Benutzers schon in der DB vorhanden ist. Ich weiß, dass macht man ganz am Anfang sowieso, aber in dem ganzen Migrationsprozess ging dies unter, wie so manches.

Anpassung der neuen Site

  • Mollom installiert, um mir den Spam vom Hals zu halten.
  • Natürlich auch das Admin-Menu, da es um einiges benutzerfreundlicher ist als das Adminmenü des D7-Core.
  • Den Blog-Typ habe ich als neuen Inhaltsypen installiert, da der Core-Blogtyp für eine Mehruser-Installation gedacht ist, und ich öfters las, dass dies einen Perfomancegewinn gibt. Außerdem hat mich bei der D6-Version meiner Site immer irritiert, dass "Blog von Arne Tietz" dort stand, wobei es klar ist, dass ich der einzige bin, der Blogeinträge schreibt. Es hat ein wenig gedauert, bis ich den Grund herausfand, dass bei den Teasern von Blogeinträgen keine Tags angezeigt wurden. In der Feldeinstellung Anzeige-Anrisstext war die Anzeige ausgeblendet (Warum ist dies default so?).
  • Das Views3 nicht fehlen darf ist klar. Mit Views habe ich die Liste der Artikel und Blogeinträge erstellt (Page und Block).
  • Da meine Site auf Deutsch ist, habe ich das Modul Po-Re-Importer installiert, da es mir die Möglichkeit gibt, die deutsche Übersetzung auf dem aktuellen Stand zu halten. Wichtig ist hier natürlich auch die Language-Einstellung auf Deutsch zu stellen und die Datumsformate auf die deutschen zu ändern.
  • Als Theme habe ich mir das ansprechende Danland installiert. Ursprünglich hatte ich mir vorgenommen mein eigenes Theme zu erstellen. Hatte mir dazu das Omega-Theme von Jake Strawn ausgesucht, da es auf dem 960gs-Prinzip aufsetzt und dieses um einige gute Features anderer Themes erweitert. Da ich mich schon viel zu lange mit der Migration auf D7 beschäftigt habe, werde ich meine Site ohne eigenes Theme online stellen. Sofern ich Zeit finde, werde ich mich mit Omega weiter beschäftigen und an meinem eigenen Theme arbeiten.

    Für die, die sich für das Omega-Theme interessieren, hier ein paar der Screencasts von Jake Strawn, die mich auf den Geschmack gebracht haben:

    Der aktuellste Screencast ist der vom DrupalCamp Western Mass drupalcampma-grid-theming-session.

    Wer mehr über das Omega-Theme wissen möchte, schaue auf Jake Strawn's Site.

Wer mehr über Views3 wissen möchte:
Seit einigen Tagen beschäftige ich mich mit den Screenscasts von NodeOne zum Thema Views3 - Taming the beast. Mit dem neuen UI gehen viele Dinge um einiges leichter und übersichtlicher von der Hand. Zudem hat Views3 einige weiter Neuerungen, die sich lohnen ausprobiert zu werden.

Zum Schluss meine 2 Cent zur Frage "Soll ich auf D7 wechseln?". Ich hätte das Ganze nicht gemacht, wenn ich nicht ein early adopter wäre und gerne neue Dinge ausprobiere. Ausserdem macht es mir so viel Spaß mit Drupal zu arbeiten, da konnte ich nicht warten um meine Site auf D7 umzustellen. Denen, die aus anderen Gründen überlegen, ob sie wechseln sollen, rate ich zur Anwendung ihrer bevorzugten Suchmaschine um die zahlreichen Artikel durchzulesen, die es zu diesem Thema gibt.

Ach ja, und ich werde mir einen Editor installieren, evtl. CKEditor. Diesen Blogeintrag mit html-tags zu schreiben war doch aufwendiger als ich dachte.

Bis bald
Arne W. Tietz

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Entspannung

Gespeichert von Arne Tietz am/um So, 26/12/2010 - 14:06

"Wozu eigentlich eine Entspannungsmethode lernen? Ich entspanne mich doch auch so. Setze mich aufs Sofa, lege mich auf die Couch und ruhe mich aus. Das ist doch auch Entspannung".

Solche oder ähnliche Antworten erhalte ich von meinen Klienten/Patienten, wenn ich das Thema "Entspannungsverfahren" bringe. Und sie haben Recht, was sie erzählen ist auch Entspannung. Aber das Lernen von Methoden und Techniken hat durchaus seine Vorteile.

Was ist "Entspannung"?

Wie der Name schon vermuten lässt, hat es was mit der Ent-Spannung der Muskulatur zu  tun. Gerade im Liegen kann sich diese mal ausruhen und muss nicht ständig arbeiten um den Kopf, den Rücken, den ganzen Körper aufrecht zu halten. Und nicht nur das, die Muskeln haben einen gehörigen Aufwand zu leisten, wenn Sie sich auch noch bewegen. Die Wirbelsäule hat 24 Wirbel, völlig wackelig aufeinander gestapelt, plus Arme und Beine mit den unterschiedlichsten Gelenken. Dieses Gebilde aus so vielen Elementen aufrecht zu halten und koordiniert zu bewegen ist schon eine Meisterleistung, ich möchte nicht der Ingenieur sein, der das konstruieren soll. In der Robotik ist man noch längst nicht so weit dieses zu bewerkstelligen.
In der Entspannung können sich die Muskeln von dieser Arbeit erholen. Gerade die Haltemuskulatur im Rücken dankt es einem, wenn man ihr die Möglichkeit zum Ent-Spannen gibt, vor allem im Liegen. Was sich angenehm auf evtl. Verspannungen auswirkt. Aber nicht nur der Körper profitiert von einer Entspannung.

"Körper, Geist und Seele"

Nicht nur die Muskulatur, der ganze Körper "entspannt" sich: Die Verdauung wird harmonisiert, das Herz-Kreislaufsystem beruhigt sich, der Puls und der Blutdruck normalisieren sich, die Durchblutung verbessert sich, die Atmung wird ruhiger und gleichmäßiger, auch die hormonelle Situation wird verbessert (u.a. weniger Stresshormone), günstigers Cholesterinverhältnis, und auch andere stressbedingte körperliche Symptome bessern sich.

"Seele" übersetze ich gerne mit "Emotionen", "Gefühle" und "Stimmung". Entspannung wirkt sich auf unser Inneres aus, wir fühlen uns wohl, gelassen, ruhig, eben entspannt. Die Gefühle sind nicht nur ausgeglichen, sondern auch positiver in der Entspannung. Man kann nicht gleichzeitig ängstlich sein und entspannt. Gleiches gilt für Ärger und andere unangenehme, negative Gefühle. In der tiefen Entspannung sind sie nur noch serh wenig oder auch nicht mehr präsent. Und so kann man in der Entspannung sich in Ruhe daran machen, herauszukriegen, was einem diese negativen Gefühle mitteilen wollen. Womit wir beim 3. Bereich sind, dem Geist, dem Bewusstsein. In der Entspannung wird der Geist ruhiger, die Gedanken rasen nicht mehr so. Und wir erlangen die Fähigkeit, die Gedanken zu kontrollieren, loszulassen. Also, die Gedanken zuzulassen, sich aber nicht daran festzuhalten. Die Gedanken werden ruhiger, positiver, was sich auch wieder positiv auf unsere Stimmung auswirkt. Und wenn wir uns wohler fühlen, ist auch der Körper entspannter. Wenn der Körper entspannter ist, ist unser Gefühlsleben entspannter, was sich ebenfalls beruhigend auf unser Bewusstsein auswirkt.

Die 3 Bereiche wirken aufeinander, miteinander. Und so können Sie sich entspannen (körperlich), indem Sie Ihr Bewusstsein beruhigen. Z.B. wenn Sie in einer Situation geistig "angespannt" sind und dadurch auch Ihr Körper im wahrsten Sinne des Wortes angespannt ist. Mit einem entspannteren Geist und Körper gehen die Aufgaben viel leichter von der Hand.

Wo Sie ansetzen, um sich zu entspannen, ist Ihnen überlassen. Probieren Sie einfach aus, welche Methode Ihnen besser gefällt, wann Ihnen welche Methode am besten hilft um sich zu entspannen. Sie können mehr aktiv mit der Progressiven-Muskel-Entspannung beim Körper ansetzen, mehr passiv mit dem Autogenen-Training eher bei den Empfindungen/Gefühlen oder ganz passiv mit der Atem-Entspannung (vor allem dem meditativen Teil) beim Bewusstsein. Wenn Sie nur wenig Zeit haben oder eine Wartezeit überbrücken möchten (z.B. während der Fahrt mit dem Aufzug), können Sie diesen Moment nutzen um sich kurz zu sammeln, zu sich zu kommen.
Ich verwende oft eine Kombination aus 2 Methoden, wobei ich die Atem-Entspannung meistens zum Schluss nehme. So gelange ich rasch in einen angenehmen Zustand der Ruhe und kann dann diesen Zustand nutzen, zum Ausruhen und/oder zum Nachdenken (Gedanken zu einem Thema einfach kommen lassen).

Warum aber "Techniken" lernen?

Mit den verschiedenen Methoden gelangen Sie über verschiedene Wege zum selben Ziel, der Entspannung. Aber, es geht leichter, es geht schneller, die Entspannung ist "tiefer". Die Muskulatur entspannt sich mehr, vor allem wichtig für die Haltemuskulatur, die ja unseren Rücken und unseren Kopf aufrecht hält. Aber auch die geistige und emotionale Entspannung ist stärker.
Der meiner Meinung nach wichtigste Grund um eine Entspannungsmethode zu lernen, ist die Aktivität. Sie erlangen die Fähigkeit sich bewusst, aktiv zu entspannen. Sie haben etwas in der Hand um sich zu entspannen. Ansonsten wäre die Entspannung, wie der Schlaf, ein passives Daraufwarten. Sie kenne doch auch die Situationen, wo Sie sich entspannen wollen, sich hinsetzen oder legen, und es passiert nichts. Die Gedanken rasen, der Körper ist unruhig und Sie fühlen sich unausgeglichen. Und beständiges Warten führt zu nichts.
Hier wäre es doch schön, wenn Sie etwas tun könnten um sich zu entspannen. Lernen Sie eine oder besser mehrere Entspannungsverfahren, um sich so leicht in einen angenehmen Zustand der Entspannung versetzen zu können.

Auswirkungen auf's ganze Leben

Das Lernen und Üben solcher Methoden führt jedoch nicht nur zu einem positiven Zustand während der Ausübung. Es lässt Sie in alltäglichen Situationen entspannter mit allem, was auf Sie zukommt, umgehen. Sie können sich schneller wieder "runterbringen" bzw. gehen nicht so schnell "hoch". Z.B. gerade im Straßenverkehr wäre es doch sehr angenehm, wenn Sie auf den "Schleicher" vor Ihnen oder den "Raser" hinter Ihnen ruhiger reagieren könnten?
Oder nehmen Sie jegliche andere Situation, in der Sie sich so oft ärgern, ängstlich sind oder sich angespannt fühlen, und wo Sie sich gerne weniger ärgern wollen, weniger ängstlich, weniger angespannt sein möchten.

Seit dem ich mich mit Personal-Development beschäftige und um so mehr, seit dem ich die verschiedenen Entspannungsverfahren ausübe, fahre ich z.B. viel entspannter. Ich fahre aber auch umsichtiger, vorausschauender, da mein Kopf klarer ist und ich mich weniger durch die Zeit drängeln lasse. Das hilft natürlich nicht gegen die Fahrfähigkeit anderer Autofahrer. Sollte es mal zu einem Unfall kommen (wie letztlich wg. des starken Schneefalls), so reagiere ich gelassener und behalte eine klaren Kopf. Und ein klarer, freier, entspannter Kopf, wirkt sich entspannend auf meine Stimmung und meinen Körper aus (s.o.)

Auf meiner Seite finden Sie verschiedene Möglichkeiten um sich zu entspannen. Jede Methode setzt an einer anderen Stelle an, benötigt unterschiedliche Zeit zur Ausübung. Es reichen oft schon 10-15 Minuten, um in einen entspannten Zustand zu gelangen. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen gefällt. Und/Oder erzählen Sie mir, mit welcher Methode Sie sich entspannen.

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