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Personal Development

7 Wege um sich selbst wieder aus einem emotionalen Tief zu holen

Gespeichert von Arne Tietz am/um Sa, 16/10/2010 - 17:03

Von Zeit zu Zeit fühlen wir uns alle mal niedergeschlagen, vielleicht auch ein wenig depressiv. Es könnte z.B. sein, dass wir uns überfordert oder schlecht fühlen, weil wir meinen, nicht so gut zu sein mit unseren Anstrengungen auf dem Weg zu unseren Zielen. Es gibt viele Gründe sich niedergeschlagen zu fühlen, ich möchte hier aber keine Liste darüber aufstellen, was alles zu einem emotionalen Tief führt oder die therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten darstellen.
Worüber ich aber schreiben werde, sind ein paar Dinge, die bei mir funktionieren.

Sich niedergeschlagen zu fühlen kann einen daran hindern Ziele zu erreichen. Denn, wenn unser emotionales Befinden negativ ist, sind auch unsere Gedanken negativer, und auch unser Verhalten (unser Körper) ist dadurch gebremst (was dann wieder negative Auswirkungen auf die anderen Bereiche hat). Wir wissen, das wir etwas tun sollten, aber wir fühlen uns einfach nicht danach, etwas zu tun. Das kann eine lange Zeit anhalten, wenn wir nicht so früh wie möglich aktiv werden und etwas unternehmen. Hier sind 7 Wege aus einem emotionalen Tief, die auch mir am besten helfen:

1. Eine Liste machen. Manchmal sind wir depressiv, einfach weil wir überfordert sind mit den Dingen, die wir machen müssen, aber noch nicht erledigt haben. Vielleicht nutzen Sie so etwas wie Zeit- oder Aufgabenmanagement-Systeme ("Wie ich die Dinge geregelt kriege" (GTD v. David Allen), ...), aber jeder, der so etwas nutzt, hängt gelegentlich mit seinem System hinterher. Und manchmal haben wir einfach keine Energie um es so zu machen, wie dieses System es fordert. So kann der ganze “Kram” in unserem Kopf uns überfordern.
Starten Sie simpel, nehmen Sie ein leeres Blatt Papier und einen Stift und machen eine Liste mit den am meisten drängenden Dingen, die Sie tun müssen. Manchmal ist es etwas aus dem Beruf, machmal was aus dem Bereich Haushalt was uns stört, machmal sind es Dinge aus dem Bereich “Ziele”, oder eine Kombination aus diesen oder anderen Dingen. Einfach nur eine Liste zu machen kann eine große Erleichterung sein. Sie bekommen Kontrolle über die Dinge. Sie können sehen, direkt vor Ihnen, was Sie tun könnten/müssten, und das alleine kann schon Ihre Stimmung aufhellen.
 
2. Tätig werden. Sie haben eine Liste gemacht und fühlen sich noch immer überfordert? Nun, fangen Sie mit der ersten Sache an, die Sie zu tun haben. Ist es eine große Aufgabe, ein großes Projekt? Brechen Sie es runter, machen Sie kleinere Unteraufgaben daraus, und erledigen die kleinste Aufgabe zuerst; irgendetwas, um erstmal anzufangen. Wenn Sie erstmal begonnen haben und aktiv geworden sind, fühlen Sie sich besser. Vertrauen Sie mir. Vielleicht fühlen Sie sich dann immer noch überfordert, aber zumindest tun Sie etwas. Und sobald Sie angefangen haben etwas zu tun, bekommen Sie Schwung, die Sache entwickelt eine Eigendynamik, und das fühlt sich besser an als nur herumzuliegen und sich selbst zu bedauern.

3. Sich bewegen, trainieren. Ich weiß, Sie sind vielleicht nicht in der Stimmung dazu. Aber, tun Sie es einfach. Spazieren gehen, Jogging, ins Fitness-Studio, was immer es auch ist, das Sie als Training machen - gehen Sie raus und machen Sie es sofort. Sie brauchen kein hartes Training zu machen, denn alleine die Bewegung kann Ihre Stimmung nach oben bringen. Machen Sie es einfach!

4. Duschen und sich pflegen. Einfach duschen und sich sauber zu fühlen, kann Wunder bewirken für Ihre Stimmung. Duschen Sie die letzten Stunden o. Tage, alles Belastende einfach ab. Putzen Sie sich die Zähne, frisieren Sie ihr Haar, rasieren Sie sich, tun Sie, was immer es auch ist, damit Sie sich sauber und wohl mit sich fühlen.

5. Raus aus dem Haus und irgendwas tun. Manchmal, wenn Sie zuhause rumliegen, sich niedergeschlagen fühlen, einfach mal raus zu gehen (nach dem Duschen und Pflegen) wird Ihre Stimmung ändern. Zuhause zu bleiben die ganze Zeit kann Sie wirklich runter ziehen, und Sie werden es erst merken, wenn Sie raus gehen und etwas tun. Am Besten etwas von Ihrer Liste (siehe Nr. 1).

6. Spielen Sie lebendige Musik. Ich mag moderne, als auch Musik früherer Zeit, Roby Williams, Amy Whinehouse, Lenard Cohen, Sinead O'Connor. Heute morgen hörte ich z.B. ein sehr schönes altes Stück von Cat Stevens. Erinnerte mich an meine Schulzeit, an meine Englisch-Lehrerin, die einen sehr motivierenden Unterricht machte. Aber Sie haben sicherlich Ihren eigenen Geschmack für Gute-Laune-Musik. Was immer es auch ist, drehen Sie sie auf und bewegen Sie sich zum Rhythmus. Wählen Sie eine Musik, die inspirierend, motivierend, aktivierend klingt, die Sie vielleicht an schöne Erlebnisse erinnert, an frühere Erfolge. Achten Sie einfach darauf, wie Sie sich fühlen, wenn Sie eine Musik hören.

7. Sprechen Sie darüber. Haben Sie jemanden besonderen, einen besten Freund, ein Familienmitglied, Kollegen, ... mit dem Sie reden könnten? Leihen Sie sich dessen Ohr. Deshalb gibt es solche Menschen. Wenn Sie nicht so jemanden haben, und das Gefühl haben nicht alleine aus dem Tief heraus zu kommen, gibt es Hotlines oder professionelle Hilfe, mit der Sie sprechen können. Und es gibt immer auch Online-Foren. Diese sind großartige Plätze um jemanden zu finden mit dem Sie reden können, den Sie um Rat bitten können. Dinge “vom Hals zu kriegen”, sich diese “von der Seele” zu reden, macht einen großen Unterschied und kann Sie wieder aufrichten. Es kann auch helfen rauszukriegen, was die Gründe sind, dass Sie sich so niedergeschlagen fühlen. Der Andere braucht oft nicht mal was dazu zu sagen. Das Reden alleine kann schon für Ordnung im Kopf sorgen, und die Dinge, die Sie belasten, fühlen sich leichter an.

Es gibt noch mehr Möglichkeiten, um wieder aus einem Tief heraus zu kommen. Experimentieren Sie, probieren Sie verschiedenes aus, seien Sie wachsam und entdeckten Sie Ihre Möglichkeiten um sich wieder wohl zu fühlen. Wenn Sie zurück denken, was hat Ihnen früher geholfen? Was hat Sie früher schon motiviert? Was gibt es Positives, was Sie mit Ihren Zielen verbinden? Wie könnten Sie den Weg zu Ihren Zielen attraktiver machen?

Wie ist es bei Ihnen? Was hat Ihnen geholfen, sich selbst wieder aus dem "Sumpf" zu ziehen?

14 Vorteile früh aufzustehen

Gespeichert von Arne Tietz am/um Mo, 16/08/2010 - 17:25

Es gibt sicher Gründe lange im Bett liegen zu bleiben. Aber es gibt auch viele Gründe früh aufzustehen. "Der frühe Vogel fängt den Wurm" heißt es. Aber, was wenn Sie keine Würmer mögen? Und irgendwie klang der Spruch für mich immer nach Anstrengung und Arbeit.

Es gibt aber einige weitere Vorteile des Frühaufstehens, die sehr angenehm sind und Ihnen manches erleichtern können.

Aber, lassen Sie mich erst etwas erwähnen. Wenn Sie eine Nacht-Eule sind, deshalb auch gerne länger schlafen und Sie damit glücklich sind, gibt es keinen Grund etwas daran zu ändern. Aber es kann ein lohnenswerter Schritt sein zu einem Frühaufsteher zu werden.

Hier verschiedene Vorteile, neue Möglichkeiten, die Sie genießen könnten:

Gelassener Start
Ich war es früher gewohnt meinen Tag dadurch zu beginnen, dass ich aus dem Bett sprang, in letzter Minute, mich schnell waschen, rasieren und anziehen. Das Frühstücken ging gerade mal so nebenbei, und ich kam dann meistens so gerade eben pünktlich zur Arbeit oder zur Uni. Und dies mehr müde und geistig abwesend. Kein guter Start in den Tag. 
Seit vielen Jahren habe ich ein neues Morgen-Ritual: Ich bekomme viel erledigt bis 8 Uhr, und zu dem Zeitpunkt, wo andere zur Arbeit gehen, habe ich meinen Kopf in Ruhe gestartet. Es gibt keine bessere Art den Tag zu beginne, als früh aufzustehen, nach meiner Erfahrung.

Stille
Die Stunden am frühen Morgen sind so friedlich und ruhig. Es ist eine sehr schöne Zeit des Tages. Ich genieße diese Ruhe, die Zeit für mich selbst, wenn ich nachdenken kann, lesen, durchatmen.

Sonnenaufgang
Wer spät aufsteht verpasst eins der größten Ereignisse der Natur, voller Farbenpracht, jeden Tag - die aufgehende Sonne. Ich mag es, wenn es langsam heller wird, wenn das Dunkel der Nacht sich langsam in eine Farbenpracht verwandelt, von tiefem Blau, Gelb und Rot, zu einem hellen Blau des frischen Tages. Ich öffne die Fenster, gehe auf den Balkon, halte meine Kopf in die Morgenluft, nehme einen tiefen Atemzug und spüre das dies ein wunderbarer Tag wird.

Frühstück
Stehen Sie früh auf und Sie haben Zeit für das Frühstück. Es wird gesagt, es sei die wichtigste Mahlzeit am Tag. Ohne Frühstück läuft Ihr Körper auf “Reserve“, bis Sie so hungrig sind, dass Sie zur Mittagszeit alles ungesunde essen, was Sie nur finden können. Je fettiger und süßer, je besser. Aber, wenn Sie frühstücken, sind Sie erstmal gesättigt bis zu einer späteren Zeit. Und, zu frühstücken während ich etwas lese, meinen Tee trinke in der Ruhe des Morgens, ist um einiges erfreulicher als etwas auf dem Weg herunter zu schlingen oder im Büro am Schreibtisch zu essen.

Bewegung
Gut, es gibt andere Zeiten, wo man Joggen kann als am frühen Morgen. Aber, ich fand heraus, dass obwohl es auch nach der Arbeit sehr erholsam und erfrischend ist, wird es oft nicht gemacht, weil andere Dinge dazwischen kommen. Am Morgen kommt nur selten etwas dazwischen.

Produktivität
Die Zeit am Morgen ist die produktivste Zeit des Tages, zumindest für mich. So kann ich in Ruhe etwas schreiben, meine Sitzungsvorbereitungen durchgehen und mich schon mal geistig darauf einstellen. Es gibt keine Unterbrechungen. Ich bekomme mehr getan am Tag, wenn ich meine Arbeit schon früh am Morgen beginne. Dann, wenn der Nachmittag kommt, gibt es nichts mehr zu tun und ich kann meine Zeit mit Freunden und meinen Hobbies verbringen.

Ziele
Sie haben doch Ziele? Nun, Sie sollten es. Und es gibt keinen besseren Zeitpunkt diese erneut zu betrachten und dafür zu planen und die Aufgaben dann als erstes anzugehen. Sie sollten ein Ziel haben, das Sie in dieser Woche erreichen wollen. Und jeden Morgen sollten sie entscheiden, welche Aufgabe sie an diesem Tag tun werden, um sich weiter auf dieses Ziel zuzubewegen. Und dann, sofern möglich, tun sie das als erstes an diesem Morgen.

Arbeitsweg
Niemand liebt Staus, außer die Ölkonzerne. Fahren sie früh los und der Verkehr ist um einiges leichtgängiger, sie kommen schneller zur Arbeit und sparen sich so mehr Zeit. Oder besser noch, fahren Sie mit dem Fahrrad.

Verabredungen
Es ist viel einfacher Verabredungen am Morgen einzuhalten, wenn Sie früh aufstehen. Erst spät zu erscheinen ist ein schlechtes Signal für die Person, die sie treffen. Früh zu erscheinen beeindruckt diese dann. Und Sie haben Zeit sich darauf vorzubereiten.

Entspannung/Meditation
Der Morgen bietet sich hervorragend an, um sich durch eine Entspannungsübung oder durch Meditation auf den Tag einzustimmen. Sie können einfach nur diese innere Ruhe genießen um den Tag entspannt und mit einem klaren Kopf zu beginnen. Oder Sie nutzen Ihren freien Kopf um sich den Tag und Ihre Ziele, denen Sie durch die Aufgaben am Tag näher komme wollen, zu visualisieren. So erscheint es Ihnen als würden Sie in einem Boot auf einem ruhigen Fluss durch den Tag fließen. Eine Art mentales Training.

Duschen/Baden
Wenn Sie früh aufstehen haben Sie auch genug Zeit in Ruhe und ausgiebig zu duschen. Oder liegen Sie lieber in der Wanne?

Ideen
Meine besten Gedanken, Ideen, Lösungen habe ich morgens, wenn ich gerade aufwache. Und da ich Zeit habe, kann ich meine Gedanken frei fließen lassen, und nutze den Zustand zwischen Schlafen und Wachen, für eine Art passives Brainstorming. Die besten Ideen, Lösungen, Erkenntnisse, schrieb ich früher auf. Doch heute nutze ich mein Handy nicht nur als Wecker, sondern auch als Diktaphon um meine Gedanken aufzusprechen. Dies geht viel schneller und so vergesse ich die guten Gedanken nicht mehr.

Videos, Podcasts, Artikel
Oft finde ich beim Stöbern im Internet interessante und motivierende Videos, Podcasts oder Artikel, die ich gerne sehen, hören oder lesen möchte. Um mich von meiner aktuellen Tätigkeit nicht zu sehr abzulenken, setze ich diese einfach für den nächsten Morgen an. Die Zeit, die ich durch das Frühaufstehen zusätzlich habe, kann ich so nutzen um durch gezieltes Schauen und Lesen im Internet mich positiv auf den Tag einzustimmen. Mein Kopf ist dann auch viel aufnahmefähiger.

Ein allgemeiner Vorteil des Frühaufstehens ist auch die simple, morgentliche Erkenntnis beim Aufwachen, dass ich noch viel Zeit habe.

Wie ist es bei Ihnen? Welche Vorteile und Möglichkeiten sehen Sie noch, die Sie durch das Frühaufstehen haben könnten? Oder sind Sie schon ein Frühaufsteher? Dann würde mich interessieren, welche Erfahrungen Sie damit gemacht haben.

    Das Beste als Ausweg aus Mittelmaß und Perfektionismus

    Gespeichert von Arne Tietz am/um Do, 11/03/2010 - 15:44

    Wenn wir Aufgaben haben, die wir erledigen wollen, möchten wir diese natürlich auf eine leichte, angenehme Art machen und das es so schnell wie möglich erledigt ist. Hierzu stellen Sie sich dann Fragen wie "Auf welche Art könnte ich X tun?" oder "Wie könnte ich Y lösen?". Es könnte sogar sein, dass Sie nach Perfektion streben und sich fragen "Was ist der perfekte Weg....die perfekte Lösung, um ... zu erledigen?". Dies ist jedoch eine Form des Denkens, welche eher suboptimal ist. "Optimal" wäre ein Denken, wenn Sie sich fragen "Was ist der beste Weg um X zu tun?" oder "Wie kann ich Y lösen, auf die bestmögliche Art?". Es mag wie ein kleiner und unbedeutender Unterschied wirken, aber wenn Sie diese Regel in Ihrem Leben anwenden, dann werden Sie interessante Effekte erleben.

    Ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie wollen Ihren nächsten Tag planen. Sie könnten sich dann fragen (vielleicht unbewusst und nicht verbal) "Wie könnte ich meine morgige Zeit planen?" bzw. "Was mache ich morgen?". Und bei der Beantwortung dieser Fragen werden Sie einen annehmbaren Zeitplan für sich erstellen. Aber er wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht optimal sein. Versuchen Sie stattdessen sich zu fragen "Was ist der beste Weg meine Zeit für morgen zu planen?" bzw. "Was ist die beste Auswahl an Tätigkeiten, um meinen morgigen Tag am besten zu verbringen." Denn nun suchen Sie nach der optimalen Lösung, der besten, statt nur nach irgendeiner Lösung oder gar einer perfekten.

    Manchmal finden Sie nicht direkt die beste Lösung für ein Problem. Was Sie in dieser Situation fragen können wäre "Wie wird die beste Lösung aussehen?" Und dann fangen Sie an, Eigenschaften und Randbedingungen aufzulisten, die Ihre optimale Lösung aufweisen sollte. Dies hilft Ihnen die Liste der Alternativen klein zu halten. Wenn Sie eine bestimmte Eigenschaft der optimalen Lösung kennen, dann können Sie alle Alternativen ausschließen, die diese Eigenschaft nicht besitzen.

    Zurückkommend auf das Beispiel mit der bestmöglichen Art den Tag zu planen, könnten Sie manche der folgenden Eigenschaften auflisten:

    • früh aufstehen
    • Sport bzw. Bewegungsübungen machen
    • mindestens 8 Stunden arbeiten
    • etwas Gesundes essen
    • entspannen oder meditieren
    • Zeit mit der Familie verbringen
    • am Nachmittag etwas machen, was Spaß macht und gut tut
    • sich auf die eine oder andere Art fordern
    • den eMail-Eingang komplett leer machen
    • ein Stunde lesen
    • dringende Dinge erledigen
    • wichtige Dinge voran bringen
    • usw.

    Dann können Sie von diesen Unterzielen ausgehend Ihren optimalen Zeitplan zusammenstückeln.

    Wichtig ist auch, dass die beste Lösung immer in Betracht zieht, welche Ressourcen Sie zur Verfügung haben, was auch Begrenzungen beinhaltet. Wenn eine mögliche Lösung unpraktisch ist, dann ist sie mit Sicherheit nicht optimal. Also, wenn die beste Art den Tag zu planen einen Supercomputer benötigt und eine 6 stündige Planungsphase, und der Plan so aussieht, dass Sie die ganze Zeit durcharbeiten müssten, ohne eine Pause einlegen zu können (Störungen von außen gibt es öfters als man meint), dann ist diese Lösung weit entfernt davon die beste zu sein. Sie könnten Ihre primären Begrenzungen in Ihre Ausgangsfrage mit hinein nehmen "Was ist die beste Art, meine Zeit für morgen zu planen, in 20 Minuten oder weniger, mit einem Plan als Ergebnis, der flexible ist?"

    Nach meiner Erfahrung ist der nützlichste Aspekt dieses Denkens, dass es Ihnen hilft Ihren Standard zu erhöhen. Statt sich mit suboptimalen Lösungen und mittelmäßigen Ergebnissen zu begnügen, sind Sie entschlossen Ihr Bestes zu tun, um das Beste zu erhalten. Und das auf der besten Art, d.h. der Art, die auch praktikabel ist und die die Realität Ihrer Situation miteinbezieht.

    Hier sind ein paar Fragen dieser Form des Denkens, um Ihren "Kopf" in diese Richtung zu bewegen:

    • Wie kann ich meine momentane Zeit am besten nutzen?
    • Was ist die beste Reihenfolge, in der ich meine Aufgaben erledige kann?
    • Was ist die beste Möglichkeit für mich, um regelmäßig zu trainieren? (Wann?, Was?, Wie?)
    • Was ist der beste Weg aus meinen Schulden herauszukommen?
    • Was ist die beste Art für mich, um zusätzliche 10.000€ zu verdienen, so schnell wie möglich?
    • Was ist die beste Schule für mein Kind?
    • Was ist die beste Fortbildung für mich?
    • Was ist der beste Platz zu leben für mich?
    • Was ist die beste Art um auf diese eMail zu antworten? (Benutzen Sie dieses wiederholt, um Ihren überfüllten eMail-Eingang zu leeren)
    • Was ist die beste Möglichkeit um mein Sozialleben zu verbessern
    • Was ist das beste Buch, welches ich als nächstes lesen sollte?
    • ...

    Das, wonach Sie fragen, erhalten Sie auch. Also: Fragen Sie nach dem Besten.

    Mittelmaß als Ergebnis, auch wenn es leichter und angenehmer (bequemer) zu erreichen ist, bedeutet oft Stillstand.

    Warum nicht das, was Sie tun, auf die beste Art und Weise tun, wenn Sie es auf die beste Art und Weise tun können. Begnügen Sie sich nicht mit einer mittelmäßigen Durchführung von etwas, wenn Sie es besser machen können. Und versuchen Sie auch nicht sich zu einer perfekten Lösung zu zwingen. Sie fühlen sich doch auch viel wohler, wenn Ihnen etwas sehr gut gelungen ist und Sie sich bei der Durchführung nicht selbst unter Druck gesetzt haben (vielleicht schon bei der Planung), sondern es mit einem Gefühl der Leichtigkeit ("Flow") taten?

    Was gibt es in Ihrem Leben, was Sie heute besser machen könnten als gestern?

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